Mit dem Wort Sommer verbinden viele Menschen Sonne, Schwimmbad, Eis essen, heiße Temperaturen – und Mücken. Besonders dann, wenn die Temperaturen langsam ansteigen und die Nächte nicht mehr kalt sind, haben Insekten Hochsaison. Mücken, Schnaken, Wespen und Bienen halten sich bevorzugt dort auf, wo sie auf Menschen treffen. Sei es, um – wie bei Bienen – nach Süßem für die Aufzucht der Larven zu suchen, oder – wie bei Stechmücken – Blut zu saugen, um die eigene Aufzucht zu ernähren. Kaum jemand ist vor Insekten sicher, wenn er sich im Freien aufhält.

Besonders Stechmücken können zu einer richtigen Plage werden. War der Winter kurz und verhältnismäßig warm, kann man damit rechnen, dass der kommende Sommer ein Sommer mit vielen Mücken wird. Es reicht ein gemütlicher Abend mit Freunden auf der Terrasse, und schon hat man sich einen oder mehrere Mückenstiche eingefangen. Dabei gibt es Menschen, die häufiger gestochen werden als andere. Das hängt u.a. mit der Zusammensetzung des Schweißes und dem Körpergeruch zusammen. Denn Mücken orientieren sich bevorzugt an Gerüchen und nicht – wie oftmals angenommen – an Lichtquellen, um ihre Opfer zu finden. Bei dieser Insektenart sind es auch nur die Weibchen, die stechen und damit Blut für die Aufzucht ihrer Larven sammeln.

Hierzulande sind Mückenstiche zwar oftmals lästig und können sich teilweise auch entzünden. Schwere Krankheiten werden durch sie jedoch nicht übertragen. Ganz anders sieht das in den Tropen und Subtropen aus. Hier gibt es Mückenarten, die zu Recht äußerst gefürchtet sind, da sie mitunter lebensgefährliche Krankheiten übertragen können. Malaria, Gelbfieber und die Schlafkrankheit sind nur einige der Erkrankungen, die man sich mit einem Mückenstich einfangen kann. Wer Urlaub in diesen Teilen der Erde machen will, sollte sich vor der Abreise über geeigneten Schutz und Vorsichtsmaßnahmen informieren.